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Index: A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - R - S - T - U - V - W - Z

 

A

Ackers, Ron
Schon im Kindesalter entdeckte der 1932 in Groß Britannien geborene Künstler seine Leidenschaft für die Hautkunst. Der in Ellesmere Port aufgewachsene Ron wünschte sich schon im Kindesalter ein eigenes Tattoo und erhielt dies dann auch, als Bill Stokes, ein erfahrener britscher Altmeister, 1946 ein Herz mit einer Banderole auf Rons noch zarten Unterschenkel pikste. Damals war es in England aus alter Überlieferung erlaubt Personen im Alter von mindestens 9! Jahren zu tätowieren. Als Stokes später seine Kariere beendete, konnte Ackers einen Grossteil des Equipments übernehmen. Er entdeckte schnell sein Talent und tätowierte während seiner Militärzeit und später dann (ca. 1954) in seinem ersten eigenen Studio in Chester und einige Jahre später dann in Rhyl. Lyle Tuttle, Don Ed Hardy und Sailor Jerry waren es, die ihn dann in den USA zu einem der weltweit gefragtesten Tätowierer "fortbildeten". Zurück in England fühlte sich Ron jedoch nach der Gründung des North-West-Tattoo-Clubs-of-Great-Britain unterfordert und wollte nach einem Arbeitsunfall (ein Kunde starb während des Tätowierens einen Herztod) seinen Beruf aufgeben. Statt dessen führte ihn sein Weg nach Deutschland, wo er in den späten 60er-Jahren durch die britischen Kasernen zog und seiner Kunst fröhnte. In Deutschland traf er auch einen der heute ältesten deutschen Tätowierer Herbert Hoffmann. Als er wieder auf die Insel zurückkehrte brachte Ackers die Tattooszene, die künstlerisch vorübergehend in einem Dornröschenschlaf war, wieder auf trab. Inspiriert durch seine amerikanischen Mentoren machte der junggebliebene Ron mit seinen Werken immer wieder Schlagzeilen. Ron Ackers war und ist einer der Urväter dieser unserer geliebten Kunstform.

 

Alkohol
Es ist nicht ratsam Alkohol zu konsumieren bevor man sich tätowieren lässt! Erstens sollte man doch lieber im nüchternen Zustand entscheiden ob und welches Tattoo man will, aber abgesehen davon, hat Alkohol eine Blut-verdünnende Wirkung. Dadurch wird man beim Tätowieren mehr bluten als notwendig, und mit dem Blut fliesst leider auch gleich einen Teil der Farbe wieder raus. Daher besser verzichten und dafür ein schöneres Tattoo! Ausserdem wichtig: Die meisten Tattoo-Studios (so auch wir) bedienen keine Kunden die unter Alkohol-Einfluss stehen (siehe auch Rechtslage)

Alter
Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres wird in fast allen Studios nur mit einer Einverständniserklärung des Erziehungs-berechtigten tätowiert. Unter 16 Jahren sogar nur in Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten. In unserem Studio werden jedoch ausnahmslos KEINE Kunden unter 16 Jahren bedient, es sei denn, sie möchten sich ein Motiv für später aussuchen.

Anzahlung
Es kommt vor, dass Kunden zwar einen Termin zum tätowieren ausmachen, dann aber nicht erscheinen. Deswegen verlangt fast jeder Tätowierer (so auch wir) eine Anzahlung. Da er ja meistens eine Tattoo-Schablone oder gar einen ganzen Entwurf für einen Kunde machen muss, ist dies absolut verständlich und berechtigt.

Asiatische Schriftzeichen
Auch "Kanji" genannt und momentan äusserst beliebt als Tattoo weil sie relativ klein sind, aber trotzdem sehr schön wirken. Noch dazu kann man mit einem einzigen Zeichen sehr viel ausdrücken. Vorlagen gibt es in den meisten Tattoo-Studios genug. Sollte man etwas individuelles haben wollen, gibt es im Internet einige Websites wo man Wörter oder Namen in Zeichen übersetzen lassen kann. Du kannst es natürlich auch einfach mal beim China-Lokal um die Ecke versuchen, obwohl man dann wohl eher keine Schönschrift erwarten sollte:-)

Augentattoo
Klingt verrückt, ist es aber nicht. Es handelt sich hierbei um eine kosmetische Art des Tattoo und wurde vom niederländischen Tätowierer Eddy van der Velden entwickelt. Derzeit ist er der einzige Tätowierer der sich auf diesem Gebiet auskennt.

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B

Blackwork
Der schwarze Teil eines Tattoos. Es gibt auch viele, und sehr schöne sogenannte Black & Grey Tattoos, wobei das Tattoo ausschiesslich aus Schwarz- und Grautönen besteht.

Blowout
Zeichen eines schlechten Tattoos, das meistens zu tief gestochen ist. Es handelt sich hierbei um Farbe die in den Hautschichten ausläuft und so unerwünschte Schatten verursacht.

Biotattoo
Tattoo das angeblich nach max. 5 Jahren von selbst verschwinden sollte... sehr fragwürdig und laut vielen Experten (darunter auch Hautärzte) unmöglich! Es ist daher eher davon auszugehen, dass diese Art von Tattoos zwar blasser werden, aber keinesfalls ganz verschwinden. Was auf Dauer übrig bleibt, ist somit ein besonders unscharfes und daher hässliches Tattoo. Unsere Empfehlung: lieber ein normales Tattoo, sonst gibt's stattdessen Klebetattoos!!

Bodysuite
Ganzkörper-Tätowierung, bei der allerdings Kopf, Hände und Füsse ausgelassen werden. Stammt aus Japan und wird auch Irezumi genannt. Es wird zwar oft mit der Yazuka (Japanische Maffia) in verbindung gebracht, hat aber ursprünglich nichts damit zu tun. Entstanden ist Irezumi aus Protest gegen bestimmte Kleidervorschriften!

Bunshin
Japanisches Wort fürs Tätowieren, bedeutet wörtlich "schreiben am Körper".

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C

 Celtic
Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um Tattoo-Motive keltischen ursprungs. Celtic Tattoos werden meistens in einer Farbe gestochen, aber mit verschiedenen Schattierungen. Die knotenartigen Symbole, aber auch Tiermotive, wurden in alten Manuskripten als Verzierung verwendet. Siehe auch die Rubrik "Tattoostile"

Cover-Up
bedeutet wörtlich übersetzt "etwas zu- oder abdecken", und das ist genau das, was bei einem Cover-Up gemacht wird. Ein altes Tattoo wird überstochen und so unsichtbar gemacht. Das alte Tattoo muss dafür von der Form her im neuen Tattoo eingebaut werden, und die Farben der neuen Tätowierung sind meist dunkler, um das alte Tattoo auch wirklich gut zu verstecken

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D

Dermabrasion
Eine Methode um Tattoos durch abschleifen der Haut zu entfernen.

Desinfektionsmittel
Wird verwendet um die Haut vor dem Tätowieren zu reinigen und desinfizieren und so Infektionen vorzubeugen. Auch Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial werden vor und nach dem Tätowieren mit Desinfektionsmittel gereinigt. Letzteres wird danach noch in einem Ultraschallbad keimfrei gemacht

Drogen
Ein Tattoo hält ein Leben lang, daher gilt dasselbe wie bei Alkohol: nur in nüchternem, bzw. klarem Zustand zum Tattoo-Studio!

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E

Einweghandschuhe
Sind für jeden verantwortungsbewussten Tätowierer eine absolute Selbstverständlichkeit! Er verwendet für jeden Kunden eine neues Paar und schützt so Kunde und sich selbst vor Infektionen.

Entfernung
Das Entfernen von Tattoos ist eine schwierige und kostspielige Sache - für mehr Info siehe Laserentfernung

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F

Farben
Die meiste Farben werden auf organischer Basis hergestellt und in Pulverform oder fertig angemischt geliefert. Die Farbstärke wird durch die Menge Flüssigkeit bestimmt (meist Isopropanol bzw Glycerin, bei manchen Farben auch destilliertes Wasser) die dadurch gemischt wird.

Farbkappen
Sind die kleinen Plastikbehälter, in die man die Farben einfüllt. Für jeden Kunden werden aus hygienischen Gründen neue Farbkappen verwendet, die nach dem Gebrauch weggeworfen werden

Flash
Anderes Wort für Tattoo-Motive (siehe auch Motive); Beispiele gibt es unter "Flash"

Flat
Die aneinander gelöteten Flach- oder in Schichten (Magnum-) angeordneten Nadeln

Freehand
Ein Tattoo das ohne Schablone tätowiert wird. Manche Tätowierer beherrschen den Freehand-Stil so gut, dass sie sogar aufs Vorzeichnen auf der Haut verzichten!

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G

Goldfarbe
Kann beim Tätowieren nicht verwendet werden. Die Farbe Gold muss also vom Tätowierer mittels Schatten-Licht-Darstellung erzeugt werden

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H

Horimono
Traditionelle Japanische Tattoos. "Hori" oder "horu" bedeutet "schnitzen" und "mono" bedeutet "Sache"

Hygiene
Oberstes Gebot beim Tätowieren, um Infektionen zu vermeiden und die rasche Heilung zu fördern!!

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I

Irezumi
siehe Bodysuite

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J

Japanische Tattoos
Siehe Horimono, Irezumi und Bunshin

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K

Kanji
sind Asiatische Schriftzeichen, siehe daher unter "A"

Kopieren
Man sieht im Alltag, aber auch in Printmedien und Internet viele wunderschöne Tattoos. Natürlich kann man, wenn einem ein Tattoo ganz besonders gefällt, dieses einfach kopieren und am eigenen Körper stechen lassen. Bedenke aber, dass dies nun nicht gerade originell ist, und sogar etwas unfair gegenüber den Original-Tattoo Träger sein kann. Es kann nämlich durchaus sein, das dieser oder diese das Tattoo speziell für sich entwerfen hat lassen! In dem Fall ist das Tattoo etwas sehr persönliches und es würde den Besitzer bestimmt nicht freuen, wenn sein Tattoo plötzlich öfters auftaucht. Wenn man aber ein Tattoo aus einem der vielen Flash-Mappen aussucht, muss man natürlich schon damit rechnen, dass man mit seinem Tattoo nicht gerade einzigartig ist. Für den kreativen Tätowierer ist ein originelles Tattoo auf jeden Fall eine grössere Herausforderung. Versuche zumindest Deinem Tattoo etwas einmaliges zu geben, auch wenn Du Dir quasi ein "Modell von der Stange" aussuchst. Dein Tätowierer ist Dir dabei gerne behilflich!

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L

Laserentfernung
Methode um ein unerwünschtes Tattoo wieder los zu werden. Klingt einfach, ist es aber nicht! Die Behandlung schmerzt, dauert lange und kostet sehr viel. Für das Entfernen eines professionellen Tattoos, braucht man ungefähr 8-12 Sitzungen von 5-60 Minuten. Bestimmte Farben lassen sich nicht ganz entfernen und es kann zu Narbenbildung kommen.

Löten
Der Tätowierer lötet die Nadeln an die Nadelstange. So eine Gruppe von Nadeln werden Flat oder Magnum genannt. Zum Stechen von Konturen werden weniger Nadeln (meistems 3) verwendet, als zum einfärben von Flächen oder das Schattieren.

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M

Maori
Sind die Ureinwohner von Neuseeland und bekannt vor ihren traditionellenTätowierungen, die sich oft auch im Gesicht befinden. Die Gesichtstätowierung wird Moko genannt, und war ein Symbol des Familienstandes und die Position innerhalb des Stammes. Maori-Tattoos werden in schwarz gestochen und jedes Tattoo hat also eine traditionelle Geschichte und Bedeutung. Ein sehr bekannter Träger eines Maori-Tattoos ist Robbie Williams, eine Tatsache die die Maoris allerdings gar nicht freut, weil für sie ein Tattoo weit mehr bedeutet als nur Körperschmuck und sie der Meinung sind, er hätte ein Motiv "gestohlen".

Motive
Tattoomotive oder Vorlagen werden auch Flash genannt. Jedes Tattoo-Studio hat eine grosse Sammlung, woraus man sein Tattoomotiv suchen kann. Origineller ist es natürlich, wenn man eine eigene Tattoo-Idee umsetzt oder eben vom Tätowierer umsetzen lässt.

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N

Nadeln
Tätowiernadeln sind Edelstahlnadeln, die nach jedem Tattoovorgang ausgewechselt werden (oder zumindest sterilisiert!)

Nadelstange
Ist die stählerne Stange woran die Tattoonadeln angelötet sind. Sie befindet sich an die Spitze der Tattoomaschine und muss vor und nach jedem Tattoovorgang sterilisiert werden

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O

Oldschool
Tattoos im Stile des 20. Jahrhunderts... ok, ok, das sind viele, gemeint aber sind die aus der Periode 1920-1960. Denke dabei an Herzerln mit Namen, Pin-Up Girls, die berühmte Schwalbe mit Briefchen, usw. Die Konturen oder Outlines sind im deutlichen Schwarz gestochen und die restlichen Farben sind sehr kräftig (viel rot, grün und blau).

Originalität
Da ein Tattoo ein Leben lang hält, versuche kein 08/15 Tattoo auszuwählen, sondern eins mit einer gewissen Originalität. Das heisst nicht das man unbedingt ein super-ausgefallenes Motiv nehmen sollte, nur weil es dann auf jeden Fall originell ist! Mit einer kleinen Anpassung eines bestehenden Motives hat man auch schon ein persönliches Tattoo.

Outlines
Die Konturen oder Aussenlinien des Tattoos, werden meist zuerst gestochen bevor es ans Colorieren geht.

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P

Pflege
Die richtige Pflege eines neuen Tattoos ist äusserst wichtig für die Heilung. Der Tätowierer wird diesbezüglich genaue Anweisungen geben - unbedingt einhalten, damit das Tattoo auch wirklich optimal ausheilen kann! Mehr Informationen unter "Infos - Pflege"

Preis
Der Preis einer Tätowierung hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Grösse, aber vor allem die Zeitaufwand die einen Tätowierer dafür aufbringen muss, bestimmen wieviel man letztendlich für sein Tattoo bezahlt. Es sind natürlich auch nicht alle Tattoo-Studios gleich teuer, aber man sollte sich bei der Auswahl des Tätowierers besser nicht vom Preis führen lassen. Wichtiger ist, dass einem den Tätowierstil zusagt!

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R

Rasieren
Vor dem Tätowieren wird die betroffene Hautstelle rasiert, um dem Tätowierer eine "freie" Arbeitsfläche zu geben und Infektionen zu vermeiden. Es könnte beim Tätowieren evtl. ein Haar mit der Farbe gemeinsam unter die Haut gebracht werden. Es können dadurch unter Umständen Entzündungen entstehen.

Rechtslage
Beim Tätowieren handelt es sich um einen operativen Eingriff in den menschlichen Organismus. Die rechtliche Situation für Tätowierungen ist bis jetzt nicht eindeutig geklärt. Tätowieren stellt aber rechtlich eine Körperverletzung dar, die nur dann straffrei bleibt, wenn die zu tätowierende Person einwilligt. Einwilligen können nur Jene, die über alle Risiken aufgeklärt wurden und über eine ausreichende Urteilsfähigkeit verfügen (deswegen auch niemals unter Einfluss von Alkohol oder Drogen zum Tattoo-Studio!)

Risiken
Durch Missachtung der hygienischen Anforderungen können verschiedene Viruskrankheiten (z.B. AIDS, Herpes Simplex und Hepatitis) übertragen werden. Weiter besteht immer das Risiko einer allergischen Reaktion auf die Farben, obwohl das nur sehr selten vorkommt. Weit grösser ist das Risiko auf Vernarbungen und Blowouts, wenn der Tätowierer sein Fach nicht beherrscht, oder wenn man während der Abheilzeit das kratzen am Tattoo nicht unterlässt! Wenn man sich aber für ein gutes Tattoo-Studio entscheidet, sind die Risiken nur gering!!

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S

Schablone

 Wird vom Tätowierer anhand des ausgewählten Motivs gemacht, indem er das Motiv spiegelverkehrt auf Spezialpapier zeichnet. Dann wird die Stelle wo das Tattoo kommen soll mit Fettsalbe eingerieben und die Schablone aufgedrückt. Dadurch überträgt sich die Zeichnung auf die Haut. In prinzip also ungefähr so wie die Kaugummi-Bilder :)

Schmerzen
Ein schwieriges Thema, denn jeder Mensch empfindet anders! Aber grundsetzlich kann man sagen, dass tätowieren logischerweise nicht schmerzfrei ist. Es gibt auf jeden Fall Körperstellen die empfindlicher sind (z.B. Knöchel, Füsse), weil die Haut dort dichter auf die Knochen aufliegt. Das Tätowieren selbst fühlt sich nicht wirklich wie stechen an, sondern eher wie ein kratzendes Rubbeln - meine persönliche Empfindung zumindest! Nachher fühlt sich die tätowierte Stelle ein bisschen wie eine (nicht zu schlimme) Schürfwunde an. Wie auch immer, es ist es auf jeden Fall wert!!

Schorf
Bildet sich oft während das Tattoo heilt, ist normal und sollte man in ruhe lassen! Denn abkratzen kann nicht nur zu Infektionen und Narbenbildung führen, sondern auch das Tattoo beschädigen (beim abkratzen können Farbpartikel mit entfernt werden). Um Schorf (Neudeutsch: Grind) zu vermeiden kann man das frische Tattoo in den ersten 4-5 Tagen unter einer Frischhalte-Folie verstecken. Dabei ist darauf zu achten, dass man das Tattoo mehrmals täglich mit klarem Wasser und der sauberen Hand abwäscht und mit einer Dexpanthenol-Salbe wie z.B. Bepanthen (Roche) eincremt bevor man die Folie wieder auflegt. Den Heilungsprozess bewerkstelligt die Creme und durch die geringere Sauerstoffzufuhr entsteht in den seltensten Fällen ein Schorf/Grind. Bei mir klappt das jedenfalls immer bestens.

Sonne
Sollte man die erste 6 Wochen nach dem tätowieren komplett meiden! Auch danach ist es besser das Tattoo nicht zu oft der Sonne auszusetzen - und wenn, dann nur gut geschützt mit einer Sonnenbrandcreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Durch Sonneneinstrahlung wird ein Tattoo nämlich auf Dauer blass! Manche Farben reagieren auf Sonne mit einer chemischen Reaktion und lösen so eine Art Allergie aus (ist aber eher selten).

Stechen
Beim tätowieren wird ungefähr 0,5 bis 1,5 Millimeter tief gestochen. Wird tiefer gestochen, können blowouts entstehen (siehe blowout)

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T

Tätowiermaschine
Braucht wohl kaum Kommentar, wurde aber das erste Mal in 1891 von Samuel O'Reilly patentiert. Das Antriebsprinzip beruht auf einem Elektromagnet und einem Sprungfeder und die Maschine macht 800 (Shader) bis 3500 (Liner) Stiche pro Minute. Shader werden die Tattoomaschinen für Schattierungen und Farben genannt. Ein Liner ist eine schnellere Maschine zum Linien ziehen. Viele Tätowierer arbeiten jedoch mit Maschinen, mit denen man sowohl Linien als auch Schatten stechen kann.

Tebori
Traditionelle Tattoomethode aus Japan, wobei Tattoos nicht mit einer Maschine, sondern mit der Hand gestochen werden.

Tribal
 Geschwungenes Symbol, das oft in Schwarz gestochen wird. Es basiert auf alten Stammes-Traditionen, wo das Tattoo ein Zeichen der Stammesangehörigkeit war.

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U

Ultraschall
Wird als Reinigungsmethode für Tattoogeräte eingesetzt. Dabei werden hohe Schwingungen in einer Flüssigkeit erzeugt; dadurch entstehen Bläschen die auf das zu reinigende Gerät landen, dabei platzen und so Schmutz ablösen. Eine ausreichende Sterilisation ist dieser Vorgang jedoch nicht, obwohl man für die "US"-Reinigung ein antibakterielles Reinigungsmittel nimmt.

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V

Vaseline
Das Mittel um die Haut während des Tätowierens geschmeidig zu halten, damit die Nadel besser über und in die Haut gleiten kann.

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W

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Z

Zappelhannes
Ein Zappelhannes ist ein Tattoo-Liebhaber (männlich) der während des gesamten Vorgangs ständig herumzappelt und sich räkelt als würde ihm einer "abgehen". Alle 2 Minuten möchte er zum Spiegel gehen und "nachsehen" wie das Tattoo langsam entsteht. Alle 5 Minuten muss er spätestens eine Zigarette rauchen (Viele Grüsse an dieser Stelle an meinen Freund Marko "Komm wir rauchen mal Eine" Gierisch). Wie schwierig es ist, dabei eine ruhige Hand zu beweisen und ne saubere Linie hinzubekommen kann man sich sicher denken.

Zappelhasen
Ein Zappelhase ist eine Tattoo-Liebhaberin (weiblich) die während des gesamten Tattoo-Vorgangs ständig herumzappelt und sich räkelt als würde ihr einer "abgehen". Oh wie ich das liebe :-)

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. November 2008 )
 
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